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Mallorca - Trainingslager 28.03. - 04.04. Tag 1

Hallo liebe Radsportfreunde,

hier kommt er also, mein Bericht über unser Trainingslager ;-)
Trotz widrigen Umständen wie z.B. Regenwetter, einem Rohrbruch oder so in meinem Zimmer, nicht wirklich gutem Essen, einem tollen Heiratsantrag und teurem Übergepäck, habe ich es tatsächlich geschafft, 743 Kilometer auf teilweise sehr schönen Strassen abzuspulen. Wie man mich kennt, nie über 160 Puls!!

Aber der Reihe nach......

Um halb vier wurde ich am Salzlager-Parkplatz in Gelsdorf von unserem freundlichen Busfahrer eingeladen, auch mit meinem extra großen Radkoffer (den natürlich nur ich dabei hatte) gabs keine Probleme.
Schnurstracks gings dann ab nach Porz, wo wir ohne größere Verzögerungen und Verluste unsere Tickets erhielten, unsere Koffer aufgaben und unseren letzten Kaffee auf heimischem Boden geniessen konnten. Der Himmel sah vielversprechend aus und genau so war die Stimmung.....Jippie....endlich Sonne und nur das leise Surren der Kette im Ohr....aber es sollte gaaanz anders kommen.
Der Kapitän hielt sich schon verdächtig zurück als wir im Landeanflug auf der Deutschen liebstes Eiland waren...normalerweise gibts ja immer so ne nette Info über das ja sicherlich traumhafte Wetter. Diesmal aber leider nichts dergleichen. Als wir dann nur noch wenige Meter über dem Boden waren, wussten wir auch warum. Alles glänzte, allerdings nicht unter Mallorcas Sonne sondern weil alles nass war. Es regnete also in Strömen! Toller Empfang!! Aber wenigstens sollten wir am Flughafen unsere Kollegen, Herrn Prof. Dr. Laufer, den Manuel und seinen Freund (nein, nicht was Ihr da jetzt denkt ;-) den Marcus Koch, treffen. Die drei waren schon etwas früher angereist (ca. 30 Minuten) um uns auch leider früher wieder zu verlassen (ca. 3 Tage).
Als dann alle Ihre Koffer und Taschen wiedergefunden hatten, gings im ultramodernen Reisebus direkt in unser Domiziel, das uns schon oft als Herberge gediente Hotel "Maria Isabel", wo man uns auch gleich auf das herzlichste begrüste.....

Nachdem die Anmeldeformalitäten und das unterstellen unseres Gepäckes erledigt war, meldete sich der kleine Hunger noch einmal recht deutlich zu Wort und wir gingen auf die Suche nach einem kleine gemütlichen Café um unseren Hunger zu besänftigen und um eine leckere Kleinigkeit in den Magen zu bekommen. War auch irgendwie gar nicht so einfach, morgens um knapp halb neun ist halt wohl etwas früh für die Mallorciner. Wir fanden dann aber doch noch recht schnell eine kleine Kneipe, wo man uns auch sehr freundlich empfing. Einzig der Koch schien auf unsere Bestellungen von heissen Leckereien nicht wirklich begeistert....Und Zeit die Schürze zu wechseln hatte er wohl auch noch nicht gehabt.
Ich hatte leckeren strammen Max auf Spanisch, dazu nen leckeren Café con Leche und zum abtöten der Bakterien, die von der Schürze auf Essen gesprungen waren, einen Hierbas ;-)
Hier blieben wir dann noch einen Weile, um uns so ca. um elf Uhr wieder auf den Rückweg zum Hotel zu begeben. Die einen gingen dann zu unserem freundlichen Radverleiher, dem Claudio, der andere (ICH) baute sein Radl vor dem Radkeller des Hotels zusammen.

Als die Kollegen dann endlich vom Radverleiher zurück kamen, wurde noch schnell der Koffer ausgeräumt und dann trafen sich tatsächlich drei ganz harte Kerle (Simon, Manuel und ICH) um kurz vor halb drei den Weg nach Cala Pi in Angriff zu nehmen. Schliesslich waren wir ja zum radfahren da!

Das taten wir dann auch, echt schön trotz Wind und kurzen Schauern, aber egal, wir waren ja zum radfahren da! Um kurz vor halb 6 waren wir drei wieder im Hotel. Dort wurde ich gleich vom aufgeregten Michael empfangen weil irgendwas in unserem Zimmer nicht stimmte. Oben angekommen konnte ich mich nur über die recht hohe Luftfeuchtigkeit wundern...und darüber, das meine Klamotten etwas nass waren....Es konnte im Laufe der Woche trotzdem nie ganz geklärt werden, was denn da nu wirklich passiert war. Ist aber schon ok so.

Dann schnell unter die Dusche und mit frischen Sachen zum Abendessen. Lohnte sich aber nicht wirklich :-(

Danach noch nen Kaffee an der Bar und zur ersten Tour raus in den BK, den man ja vom Jahr davor und dem Jahr davor und dem Jahr davor noch in guter Erinnerung hatte.
Und tatsächlich, zum Glück hatte sich rein garnichts verändert.

Früher als geplant überkam uns dann aber doch die Müdigkeit und wir gingen heim in unser Hotel um dort sogleich in den Schlaf der Gerechten und vorallem müden Krieger über zu gehen. Schliesslich waren wir ja zum radfahren da!

Hasta Luego!! (oder so...)

1 Kommentar 10.4.07 17:00, kommentieren

Traingslager - Tag 2

Hallo liebe Radsportfreunde,

hier gehts jetzt also weiter mit dem Bericht aus dem Trainingslager. Allerdings muss ich leise sein, mein Zimmernachbar schläft noch......Oh Mist, sorry, Tschuldigung, jetzt hab ich íhn doch wach gemacht.....kommt nicht wieder vor, versprochen. Ist aber ja auch noch was früh....6:30 Uhr! Aber ich kanns kaum erwarten, endlich aufs Rad zu kommen. Denn dafür, also zum radfahren, bin ich ja hier!!

Nach der kleinen Morgentoilette begab ich mich dann um 8 Uhr zum Früstücksraum wo ich dann auch gleich ein paar Radsportfreunde traf. Nach einem leckeren Frühstück und mit ausreichend Kohlehydraten für einen schönen Tag auf dem Rad ausgestattet, stand ich dann fertig angezogen und frohen Mutes um kurz vor 10 zur Abfahrt bereit. Leider war es kälter als daheim und daher waren lange Arme und Beine (also bei den Fahrradklamotten) pflicht!
Der erste Stop liess dann auch nicht lange auf sich warten, gleich an der ersten uns wohlbekannten Bude wurden die Flaschen und auch die Taschen gefüllt. Dann gings ab Richtung Llucmajor, weiter nach Porreres und dann nach Petra, einen unter Radfahrern sehr beliebten Ort mit einem wunderschönen Marktplatz und netten Cafés. Wir setzten uns auch demonstrativ gleich mal raus (Obwohl mir kalt war und nass und überhaupt....) und genossen sonnengereifte Orangenstücke, leckere Nudeln und heissen Kaffee bzw. für die ganz Harten unter uns gabs ein Kaltbetränkl!

Nach einer schönen Pause gings dann erstmal aus dem Ort raus, wieder in den Ort rein, nochmal drumrum und dann endlich irgendwie über Sineu Richtung Heimat. Ach ne, wat war dat schön!! Hier roch alles so lecker und wir hatten eine Menge Spaß. Leider auch natürlich den einen oder anderen Ausfall.

So war an Werners Rad (welches eigentlich Norberts war....) die Schaltung verstellt, und Norbert fuhr Werners Rad platt. Aber was solls, alle haben gewartet und beim reparieren geholfen. Und Übung macht ja bekanntlich den Meister, es war nicht die letzte Reparatur, die durchgeführt werden musste.

Endlich wieder im Hotel wurde natürlich sofort damit begonnen, die verbrauchten Kohlehydrate auf schnellstem Wege dem Körper wieder zu zu führen....:-)

Nach einer Dusche und einem kurzen Moment der Ruhe (mit Augen zu) auf dem Bett gings dann zu den "12 Aposteln". Aber nicht, weil wir so fromm waren, sondern weil wir Hunger hatten! Im alten Latino-Tanzsaal gibt es seit gut zwei Jahren eine ganz nette Pizzeria, eben diese "XII Apóstoles", und da wollten wir halt hin. Hm, lecker!! Und satt sind wir auch geworden! Also alles in allem ein guter Start in den Abend.

Pünktlich zum Ende der "Happy Hour" (also nochmal....Gerd, das ist eigentlich gaaanz einfach...) trafen wir uns dann mit dem Rest der Meute um nach einem gemütlichen Bierchen die Äugelchen zu schließen und an den morgigen Tag mit der Tour in den Orient (der erste Berg!!!) zu denken. Denn schließlich waren wir ja zum radfahren da!!!

Also dann, bis morgen!

10.4.07 17:41, kommentieren

Trainingslager - Tag 3

18.4.07 13:31, kommentieren

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